Die Garzesh auf Bergenthorn - ihre Entstehung und ihre Geschichte bis heute

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Die Entstehung und ihre Geschichte bis heute: So begab es sich zu einer Zeit als die Welt noch jung war und die tapferen Söhne und Töchter Karadons noch keine Götter kannten, das sich ein Spalt in der Erde auftat. Langsam kroch die Verderbtnis aus dem Spalt und griff mit kalten Klauen nach allem Leben. Zuerst mag nur der Gestank nach Moder und Verwesung Zeugnis über das Kommende abgelegt haben, doch es mochte nicht lange gedauert haben bis der Spalt groß genug geworden war um zwei Kreatur entkommen zu lassen welche versiegelt in ihrer eigenen grausamen Dämonenwelt gehaust haben wollen, nun aber die Erdenscheibe frei betreten konnten um sich diese untertan zu machen. Der eine war von wilder Gestalt, überall mit zottigem schwarzem Felle bedeckt, riesige Pranken mit todbringenden Klauen, er liebte den Krieg und das Gemetzel, die Schlacht und das Blutvergießen. Auf seine ungeheure Kampfkraft vertrauend, nannte er sich "Garzesh - der Weltenvernichter". Der andere jedoch war von schlanker Statur, den biegsamen Schlangenleib schuppenbedeckt, vertraute er auf Intelligenz und Hinterlist, Intrigen und Verrat. Waffen würde er keine sichtbar tragen, jedoch verfügte er über starke Magie und einen Giftzahn dessen tödliche Essenz binnen Sekunden ganze Landstriche ausrotten konnte. Sein Geist und seine Magie stellte alles in den Schatten und so ließ er sich Kn'zgar nennen, die geflügelte Schlange des Wahnsinns. Derlei geblendet von der Glorie ihres kommenden Sieges gerieten jedoch die beiden Dämonen in Streit und Haß um die Kontrolle des Spaltes.

Lange Zeit tobte die Schlacht um den Spalt mit aller Macht welche die beiden aufbringen konnten. Schon lange lebten in der Gegend um den Spalt keine Lebewesen mehr, zu giftig war der Hauch des Bösen geworden, zu blutgetränkt die Erde - und noch immer schien keinem der beiden wütenden Dämonen der Sieg in greifbarer Nähe.

Doch dann kam die Wende: Ein bisher unbekanntes und unbedeutendes Volk dessen Namen niemand mehr weiß, gierte so sehr nach Macht das sie sich von der Schlacht anlocken ließen und einen Pakt mit Garzesh eingingen. Sie tauschten ihre Seelen gegen einen neuen, unbezwingbar scheinenden, Körper. Garzesh machte sie zu formvollendeten Kriegern, gestaltet nach seinem Vorbild in Körper und Geist. Und er nannte sie "Alphawölfe". Die Schwachen unter ihnen jedoch verachtete er und gab ihnen so weniger seiner dämonischen Essenz, diese sollten Menschen bleiben, jedoch vom Geiste Garzesh's beseelt sein. Die Armee, die sich "Kinder Garzesh's" nannten, sollten dem Weltenvernichter helfen seinen Rivalen zu bezwingen. Viel zu ruhig war es um die geflügelte Schlange geworden und Garzesh spürte das Kn'zgar etwas teuflisch Hinterhältiges ausheckte. Und so war es auch, Garzesh hatte seinen Feind richtig eingeschätzt: Verstohlen und vor allen neugierigen Blicken geschützt hatte auch Kn'zgar das, leicht manipulierbare, Volk der Menschen zu Nutzen gemacht und ebenfalls eine Kriegerrasse erschaffen welche der die "Gordimer" nannte. Um seine loyalen Untertanen jedoch zu geheim zu halten verzichtete er komplett darauf sie körperlich zu verändern wie es sein wölfischer Feind tat, er vergiftete vielmehr den Geist seiner Vasallen mit Einflüsterungen und falschen Versprechen.

Garzesh war voller Stolz auf seine, neu erschaffene, Armee unbezwingbarer Krieger und ließ die komplette Insel nach seinem Feinde durchforsten um ihn zu stellen und schließlich zu vernichten, die Gordimer jedoch hielten sich im Hintergrund...

Doch launisch ist das Schicksal zu allem Mensch, Tier und bisweilen sogar zu dämonischen Wesenheiten, denn eine alte Gottheit erzürnte der Krieg und so versiegelte er das Portal mit all seiner Kraft - ungeheuere Stürme aus Eis gingen nieder, Felsen bersteten und nur wenigen Garzeshkultisten gelang es zu überleben in dem sie sich große Höhlen tief unter der Erde gruben und dort Zuflucht suchten. Garzesh und Kn'zgar jedoch wurden von dem Sturm in das Portal geschleudert, wütend schreiend und wild fauchend rissen sie ganze Berge mit sich mit, voller Zorn über den Gott.